Das Stadtmagazin Hückelhoven vom 30.11.2017 über „beets meets friends“ 2017

2017-11-30 Stadtmagazin Hückelhoven beets meets 10

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Die Rheinische Post Online vom 16.11.2017 über „beets meets friends“ 2017

Da die RP-Online-Redaktion ja echt schnell, denn bereits am Tag nach der Pressekonferenz in Lövenich erschien folgender

2017-11-16 RP Online Andreas Speen PK beets meets
Foto: Andreas Speen

Vorabbericht von Andreas Speen bei der Rheinischen Post vom 16.11.2017.

Wir sind schon ein bisschen stolz drauf, dass wir in diesem überregional bekannten und renommierten Medium so oft auftauchen dürfen. Es ist interessant, welche kleinen Details, die eigentlich nur nebenbei im Gespräch fallen, dann doch den Weg in die Gazetten finden.

Vielen Dank!

 

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Die SuperSonntag vom 19.11.2017 über „beets meets friends“ 2017

2017-11-19 Super Sonntag von Ferdi Heske
Alle Fotos und Abdruck mit freundlicher Genehmigung

Hier ist ein – wie wir meinen – wirklich sehr schöner und gelungener Artikel von Ferdi Heske über „beets meets friends“ erschienen.

„beetsigen“ Dank an alle anwesende Journalisten sowie an den Vorstand der Raiffeisenbank Erkelenz, Herrn Ulrich Lowis, sowie an den Marketingleiter, Herrn Thomas Brockers, für die langjährige Unterstützung unserer Konzertreihe und für die Möglichkeit, die Pressekonferenz im Hauptsitz der Raiffeisenbank in Lövenich durchführen zu können.

Wir hatten alle viel Spaß!

 

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„beets meets friends“ – Pressekonferenz!

 

Das reimt sich! Und was sich reimt…

Wir haben Redakteurinnen und Redakteure aller wichtigen Zeitungen aus dem Verteilungsbereich Niederrhein eingeladen, um ein wenig über das diesjährige Konzert zu plaudern.

Unser langjähriger Sponsor Raiffeisenbank Erkelenz eG hat uns dafür sogar die Räumlichkeiten der Zentrale in Lövenich zur Verfügung gestellt. Es ist kein Geheimnis, dass wir als Amateure ein solches Projekt ohne eine weitere Unterstützung von außen gar nicht stemmen könnten. Umso mehr haben wir uns auch über diese Möglichkeit sehr gefreut. Auch Vorstand Ulrich Lowis und Marktingleiter Thomas Brockers hatten sich dazugesellt.

Vielen „beetsigen“ Dank!

Aber dann…

Einige von Euch wissen es schon lange, andere werden wiederum sehr überrascht sein.
Unser „Langhaariger“ ist tatsächlich nicht nur Exil-Franke, sondern auch ausgebildeter Bänker.
Nun ist es nicht so, dass er seit 16 Jahren keine Bank mehr von innen gesehen hätte oder nicht wüsste, wie man sich dort üblicherweise zu benehmen hätte. Aber DAS!
Nur sein überaus sympathisches und einnehmendes Wesen und die Fürsprache der anderen „beets“ konnten „Schlimmeres“ ;-) verhindern.

Und das kam so:

Es war gut gemeint, keine Frage.
Zunächst kam der schon als einziger im Bühnenoutfit vom letzten Jahr und fiel damit direkt auf. Außerdem hatte er eines unserer begehrten beets-Maskottchen dabei, um damit vielleicht ein schönes Fotomotiv zu haben… der beets-Bär auf dem Fensterbrett in der Schalterhalle des langjährigen „beets meets“-Sponsors, der Raiffeisenbank Erkelenz mit Sitz in Lövenich. Wäre schön gewesen.

Bei dem Versuch, dieses wundervolle Stilleben aufzubauen, ging jedoch leider die vorher ebenso sorgfältig aufgestellte Werbelandschaft im Kundenbereich zu Bruch, als sich der kleine beets-Bär einfach mitten rein setzen wollte.
Prospekte, Namensschilder, Aufsteller, Werbeartikel… alles flog zu Boden.
Erinnerungen an Bilder von verwüsteten Hotelzimmern nach dem Aufenthalt großer Rockstars wurden in den Köpfen der Anwesenden wach. Nur der kleine Raiffeisen-Bär dürfte sich in seinem Rocker-Outfit ziemlich wohlgefühlt haben, konnte er doch wenigstens einmal seine heimliche Leidenschaft aussleben.

Alles gut gegangen

Zum Glück konnte das besonnene Verhalten der Raiffeisen-Mitarbeiter (schallendes Gelächter) verhindern, dass die Finger direkt zum Alarmknopf wanderten. Sonst hätten wir von der Szene auch noch gestochen scharfe Bilder im Polizei-Archiv. Zusätzliche Erklärungsversuche über die Vergangenheit des Unglücksraben taten ein Übriges, um die Situation wieder zu beruhigen. Er konnte dann mit drei Tassen Kaffee und einer Portion Kekse getröstet werden, wird aber wohl trotzdem nicht mehr so schnell eine Bank betreten.

Ach ja:

Das Ergebnis der Pressekonferenz (die dann ohne weitere Zwischenfälle von Statten gehen konnte), könnt ihrunter anderem

HIER bei der SuperSonntag oder

HIER bei der Rheinischen Post nachlesen.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die anwesenden Redakteure!

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Weitere Infos zum Konzert:
HIER ==>

und zum Zusatztermin:
HIER ==>

 

„beets meets friends“ Vol.10 – Infos zum Vorverkauf

2017-12-Flyer-Vorne-beets-meets

Am schnellsten und bequemsten:
Den Online-Ticket-Shop und die Ticket-Hotline nutzen!

Hier auf der Website von KulturPur in Hückelhoven…
(wenn der Link nicht funktioniert, einfach die folgende Zeile kopieren und in den Browser einfügen)

https://kulturpur-info.de/theaticket/termine.php

…erreicht Ihr ab sofort für beide Konzerttermine jeweils einen kompletten Saalplan der Aula Hückelhoven. Dort seht Ihr auf einen Blick, welche Sitzplätze in den verschiedenen Preiskategorien noch frei sind – und könnt Euch Eure Lieblingsplätze mit einem Klick reservieren. Die Tickets werden Euch bequem per Post nach Hause geliefert.

Unter der Ticket-Hotline 0 24 33 / 90 36 36 könnt Ihr rund um die Uhr telefonisch eine Ticket-Bestellung bei KulturPur aufgeben; auf Wunsch werdet Ihr natürlich auch zurückgerufen.

Wir wünschen viel Spaß und Freude bei unserem Jubiläumskonzert!

„beets meets friends“ Vol. 10 – Vorverkauf für die Jubiläums-Shows startet Ende Juli 2017

2015 beets meets

Der Vorverkauf startet Ende Juli 2017. Wir geben natürlich hier und im Facebook Bescheid – dranbleiben!

 

„beets meets friends“ 2017 – zum 10. Mal in der Aula Hückelhoven

 

Samstag, 02.12.2017, 20 Uhr

Sonntag, 03.12.2017, 18 Uhr

 

Bitte auch den Online-Ticket-Shop und die Ticket-Hotline nutzen!

Hier auf der Website von KulturPur erreicht Ihr ab Ende Juli für beide Konzerttermine jeweils einen kompletten Saalplan der Aula Hückelhoven. Dort seht Ihr auf einen Blick, welche Sitzplätze in den verschiedenen Preiskategorien noch frei sind – und könnt Euch Eure Lieblingsplätze mit einem Klick reservieren. Die Tickets werden Euch bequem per Post nach Hause geliefert.

Unter der Ticket-Hotline 0 24 33 / 90 36 36 könnt Ihr rund um die Uhr telefonisch eine Ticket-Bestellung aufgeben; auf Wunsch werdet Ihr natürlich auch zurückgerufen.

Karten für „beets meets friends“ Vol. 10 – Die Jubiläums-Shows 2017:

==> Hier geht’s zur Übersicht aller örtlichen Vorverkaufsstellen!
==> Hier geht’s direkt zum Online-Ticket-Shop von KulturPur!

03.12.2017: „beets meets friends“ Vol. 10 – Zusatzkonzert

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Klar, es kommt drauf an, wie man rechnet. Das erste Konzert dieser Art war am 1.11.2008, also wären es nur neun Jahre. Aber wir zählen die großen Meilensteine – und das sind dieses Jahr eben zehn. Egal ob wir im jeweiligen Jahr nur eines oder gleich zwei oder gar vier Konzerte pro Meilenstein hatten.

Die Resonanz auf das erste Konzert (damals mit rejoiSing unter dem Namen „Gospel meets unplugged“) war so überwältigend, dass wir es fast schade fanden, nicht am darauffolgenden Sonntag gleich nochmal spielen zu können. Wir waren echt geflasht. Und hatten es in den nächsten Jahren direkt mit eingeplant und auch so beibehalten: Eine Premieren-Show am Samstag und eine entspannte Show am Sonntag, die wir sogar wegen weniger Lampenfieber selbst noch mehr genießen konnten.

Deshalb gibt es auch dieses Jahr zum 10. Meilenstein ein Sonntagskonzert. Zumindest wir Akteure auf der Bühne behaupten nach wie vor, dass es nach der Aufregung und Anspannung der Premiere wirklich entspannter ist, dieselbe Show noch einmal zu spielen, wenn man weiß, dass alles schon mal geklappt hat oder – falls nötig – geändert wurde, um es passend zu machen.

Also: holt Euch Tickets für den Geheimtipp der Meilensteine! Eine prima Idee für einen schönen, gemütlichen Adventsabend bei bester familientauglicher Atmosphäre – zur besten Uhrzeit.

Mit dabei: Wild Heart of a Bear

Eine Augen- und Ohrenweide aus Aachen. „Die Bärinnen und der Fuchs“ nennen ihren Stil selbst „Female Fronted Acoustic Rock“. Sie spielen wunderschöne, melancholische und hinreißende Eigenkompositionen, die den Zuhörer unweigerlich in ihren Bann ziehen. Mit einem Cello, einem Kontrabass, einem Klavier und einer Gitarre sowie drei ungewöhnlichen Stimmen bringen Julia Pauly, Anne Pauly, Nicole Ritschel und Manuel Dickmeis das Motto „Kopf aus – Herz an“ absolut glaubhaft rüber. Sie haben selbst eine große Fangemeinde und sind in und um Aachen erfolgreich unterwegs. Die Gelegenheit, so hervorragende Künstler zu Gast zu haben, werden wir sicher auch für das eine oder andere gemeinsame Stück nutzen.
„Wild Heart of a Bear“ bei facebook ansehen:

Auch wieder dabei: SingSation

Das Vocal-Powerhouse mit 20 begeisterten Sängerinnen und Sängern aus dem beets-Freundeskreis, unter der bewährten Leitung von Ellen Nierhaus. Immer für ausgefallene Einlagen zu haben und nun schon im vierten Jahr an Bord!

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Foto: (c) Otto Woyczieniuk

Neuauflage: „beets meets frozen“

Der Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde Schwanenberg kommt in voller Besetzung!

 

3. Dezember 2017, 18 Uhr

Aula des Gymnasiums Hückelhoven

Dr. Ruben-Str.

41836 Hückelhoven

 

Tickets online kaufen? Vorverkaufsstellen suchen? ==> HIER klicken!

Weitere Auftritte sehen:

 

02.12.2017: „beets meets friends“ Vol. 10 – Das Jubiläumskonzert

2016 beets meets farb1

„Was, ist das schon das zehnte Mal?!“

Das war die am häufigsten gestellte Frage, als wir nach dem letzten „beets meets friends“ an die Vorbereitungen für 2017 gegangen sind.
Es wird auch erst im Rückblick klar, dass seit dem ersten „Gospel meets Unplugged“-Konzert (das war am 1.11.2008) viel passiert ist. Insgesamt müsste es sogar „Vol. 20“ heißen, denn es waren in neun Jahren (bisher) genau 20 Konzerte dieser Art, die die „beets“ in verschiedenen Besetzungen und mit vielen musikalischen Freunden und Gästen gespielt haben.
Das bedeutet auch: Im Schnitt pro Jahr 20 Stücke und drei Zugaben. Das macht zusammen über 200 Songs, die arrangiert, umarrangiert, notiert, geübt, einstudiert, in langen Generalproben bühnenreif gemacht, von Tontechnik und Lichteffekten veredelt und dann vorgetragen wurden. Von weiteren statistischen Angaben wie verzehrte Pizza, gerissene Saiten, leere Batterien, kaputte Kabel, auf Wände und Böden geklebte Spielpläne, verbrauchtes Klebeband, Menge der Requisiten und nicht zuletzt Anzahl der Konzertbesucher müsste mal jemand eine Aufstellung machen. ;-)

Mit dabei: Wild Heart of a Bear

Eine Augen- und Ohrenweide aus Aachen. „Die Bärinnen und der Fuchs“ nennen ihren Stil selbst „Female Fronted Acoustic Rock“. Sie spielen wunderschöne, melancholische und hinreißende Eigenkompositionen, die den Zuhörer unweigerlich in ihren Bann ziehen. Mit einem Cello, einem Kontrabass, einem Klavier und einer Gitarre sowie drei ungewöhnlichen Stimmen bringen Julia Pauly, Anne Pauly, Nicole Ritschel und Manuel Dickmeis das Motto „Kopf aus – Herz an“ absolut glaubhaft rüber. Sie haben selbst eine große Fangemeinde und sind in und um Aachen erfolgreich unterwegs. Die Gelegenheit, so hervorragende Künstler zu Gast zu haben, werden wir sicher auch für das eine oder andere gemeinsame Stück nutzen.
„Wild Heart of a Bear“ bei facebook ansehen:

Auch wieder dabei: SingSation

Das Vocal-Powerhouse mit 20 begeisterten Sängerinnen und Sängern aus dem beets-Freundeskreis, unter der bewährten Leitung von Ellen Nierhaus. Immer für ausgefallene Einlagen zu haben und nun schon im vierten Jahr an Bord!

2015-beets-meets-singsation1
Foto: (c) Otto Woyczieniuk

Neuauflage: „beets meets frozen“

Der Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde Schwanenberg kommt in voller Besetzung!

 

2. Dezember 2017, 20 Uhr

Aula des Gymnasiums Hückelhoven

Dr. Ruben-Str.

41836 Hückelhoven

 

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Weitere Auftritte sehen:

 

„beets meets friends 2016“: so war’s!

Hach, was war das wieder schön…2016-10-31-beets-meets-friends-finale-alle-seitlich

Es gibt ja wirklich immer viel zu berichten, wenn wir so ein großes Konzert vorbereiten und durchführen. Oft bekommen aber nur die Mitwirkenden oder ihr engeres Umfeld mit, welche Schwierigkeiten gemeistert werden müssen, welche lustigen oder unglücklichen Zwischenfälle es gibt oder welche besonderen Momente zwischendurch entstehen. Das soll sich dieses Mal ändern, denn zumindest ein paar Kabinettsstückchen möchten wir schon erwähnen.

Sehr gefreut haben wir uns über die durchweg positive Resonanz aus dem Publikum. Hier nur einige Auszüge aus Gesprächen und Nachrichten, die uns erreicht haben:

„Ein about geniales Konzert (…) Stimmung, Musikalität, Gefühl, Humor, Akrobatik, einmalige Gäste, super Publikum und die FANTASTISCH spielenden Beets ’n‘ Berries haben diesen Abend zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht, an das ich mich noch lange und mit großer Freude erinnern werde. Danke an alle für die SUPER SHOW“

 

„Was für ein Abend!!!!! Ich war/bin völlig begeistert. 3 Stunden volles Programm und keine Sekunde langweilig. Was muß da eine Arbeit hinterstecken. Vielen Dank für diese tollen Stunden. Ich hoffe, ich kann im nächsten Jahr wiederkommen.“

 

„Es war -wie immer- ein toller Abend !! Vielen Dank !!“

 

„Ich war am Montag im Konzert…. Einfach unglaublich gut. Das war der beste Abend seit langem. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr. Ihr seid Klasse“

Danke!

Unser besonderer Dank gilt denen, die an den Konzertabenden nicht im Rampenlicht standen. Allen voran Jürgen Laaser von KulturPur mit seinem Team, der seit Jahren eine hervorragende Kulturarbeit leistet und immer dafür sorgt, dass sich die jeweiligen Künstler (so auch wir!) in der Aula sehr wohl fühlen. Seine Erfahrung und logistische Unterstützung – sei es beim Kartenvorverkauf oder bei der Organisation und Durchführung – ist nicht wegzudenken.

Gleiches gilt für die Jungs, die dafür sorgen, dass man uns auf der Bühne gut hört und sieht. Sie sind lange vor uns in der Halle und bauen auf, richten ein, verbinden, trennen, programmieren… Und sind lange nach uns die letzten, die wieder weg sind.
Hier seien besonders genannt:
Dominik Peters von Ton In Ton (laut)
Moritz Möller von Möller Veranstaltungstechnik (hell) und
Tonmeister Wilfried Venedey vom Studio 190 (schön)

Neues Ticketsystem

Nun… wir konnten dieses Jahr zum ersten Mal fest reservierte Seitzplätze anbieten, was sehr gut angekommen ist. Es vermeidet nämlich, dass die Besucher bereits eine Stunde vor Einlass bei unsicherer Witterung vor dem Eingang stehen müssen, um sich die besten Plätze zu sichern und dann auch noch für andere mit belegen… Die bequeme Möglichkeit, online einen schönen Platz auszusuchen und die Tickets nach Hause zu bestellen, wurde sehr häufig genutzt.

Was ist denn nun alles passiert?

Der Reihe nach. Der erste richtige Schock erwischte uns bei der Generalprobe am Sonntag. Dazu muss man wissen, wie die Bühne zu diesem Zeitpunkt aussah:

2016-10-30-beets-meets-buehne-pole

Man sieht den Flügel, den Sessel, die Stehlampe, die Podeste für Chor, Schlagzeug, Keyboards, und… den sogenannten Pole. Mit Fundament. Das ist eine hochstabile zweiteilige Stange aus Edelstahl mit einem Durchmesser von ca. 6 cm. Diese ist drehbar gelagert und verankert in einem Ständerwerk mit 8 Stützen, das mit einer runden Plattform bedeckt ist. Es ist sehr schwer und massiv und nicht mal eben so nebenbei aufzubauen. Deshalb haben wir uns zu Gunsten einer reibungslosen Durchführung der Generalprobe dazu entschlossen, das Ding gleich mit auf die Bühne zu packen. Die Position dieser Konstruktion vor dem Chorpodest lässt es erahnen: natürlich sind im Halbdunkel fast alle mindestens einmal mit dem Fuß an einem Träger hängen geblieben oder vom Podest gerutscht. Am schlimmsten hat es tatsächlich Chorleiterin Ellen Nierhaus erwischt: sie ist zweimal böse umgeknickt und musste zwischendurch zwei Stunden in einer Krankenhaus-Notaufnahme verbringen. Zwischendurch heißt: rechtzeitig zum letzten Stück war sie mit fester Schiene wieder da und hat alles eisern durchgezogen. Kneifen galt nicht. Respekt, Ellen! :-)

Verstimmt? Worüber nur?

Bereits zum zweiten Mal nutzten wir den hauseigenen Flügel von C. Bechstein, der extra für uns vom Hausmeister auf die Bühne gerollt wird und dabei noch gut verpackt ist. Ralf – bei den beets für die Tasten zuständig – genießt sichtlich die sich entfaltende Klangfülle dieses edlen Instruments. Nun handelt es sich dabei aber um einen Konzertflügel mit entsprechender Stimmung auf den Kammerton „a“, der im klassischen Bereich bei 443 Hertz liegt. Die beets spielen aber Pop. Was bedeutet, dass die Standard-Stimmung der Saiteninstrumente (Bässe, Gitarren) mit den Stimmgeräten auf 440 Hertz erfolgt. Ein kleiner Unterschied, der im direkten Vergleich nicht auffällt; wohl aber, wenn ganze Harmonien von mehreren Instrumenten gleichzeitig ertönen. Hieß also: alle Saiteninstrumente umstimmen. Zum Glück bieten die modernen Stimmgeräte diese Möglichkeit. Was aber machen wir mit dem Kurzweil-Synthesizer? Kein Problem – per Knopfdruck. Nur dass die Stimmung beim Kurzweil nicht in Hertz, sondern in Cent gemessen wird… Auch die versierten Tonleute wussten nicht auf Anhieb, wie man das umrechnet. Wir haben uns dann alle über Nacht schlau gemacht… Ach ja, und das Akkordeon?? Aufschrauben?? Ralfs lapidarer Kommentar: „Ich nehm das Musette-Register mit rein, da fällt das gar nicht auf.“ Stimmt.

Vorhang im Streik

Was in der Nacht nach der Generalprobe vor der Premiere den Bühnenvorhang dazu gebracht hat, seinen Motor zu überlasten und in Streik treten zu lassen, wissen wir nicht. Jedenfalls flog jedes Mal, wenn wir den Vorhang fahren lassen wollten, die Hauptsicherung raus. Auch die versammelte geballte Fachkompetenz der Elektrotechniker konnte das nicht verhindern. Immerhin stand er ja wenigstens offen. Er lässt sich nämlich auch nicht bewegen, wenn er zu ist und kaputtgeht.

Was tun? Naja, Vorhang offen lassen. ABER…
Da wir uns ja Mühe geben, unsere Musik manchmal mit einem Hauch Theatralik oder Dramatik zu versehen, ist es schon hilfreich, wenn der Vorhang beweglich ist. Nun galt es, einige wesentliche Elemente der Show tatsächlich umzuorganisieren und neu zu arrangieren. „Wer macht dies und das, wer nimmt die Bank, wer schiebt das Podest und richtet es aus… „Alle, die da waren, erfahren hiermit, wie es „richtig“ ausgesehen hätte:

  • Die Pole-Stange wäre im ersten Teil nicht sichtbar gewesen, weil Birte sie hinter einem geschlossenen Vorhang montiert hätte. Das muss sie nämlich selbst machen, wegen der Sicherheit. Also stand die Stange bereits die ganze Zeit da und jeder wunderte sich, was es damit auf sich haben würde. Birte konnte ja schlecht im Kostüm über die Bühne wirbeln, das Ding fixieren, wieder abgehen und nochmal erscheinen… Aber alle wurden entschädigt durch ihre faszinierende Leistung.
  • Zur Pause wäre der Vorhang wieder geschlossen worden, um den Umbau für „Lullaby“ zu ermöglichen. Der Vorhang hätte nur die Breite der Bank freigegeben, auf der Jürgen und Bernd Platz genommen haben. Der Klangstab für Jürgen (der kurze rote) zum Dirigieren wäre von Norbert, seitlich hinter dem Vorhang stehend, Jürgen zugeworfen worden. Der beleuchtbare längere Klangstab für Bernd wäre schön langsam und genüsslich ebenfalls von der Seite her ins Blickfeld geschoben worden, ebenso die beiden anderen ganz langen. Dann hätte sich der Vorhang geöffnet und alle weiteren Teilnehmer und das Xylophon wären erst dann im Blickfeld gewesen.
  • Nach dieser Darbietung wären alle eingefroren, bis der Vorhang wieder zugefahren wäre. Dahinter sollte dann der Rückbau sofort beginnen, während vorne bereits die Nummer mit den 4 Akkorden begonnen hätte.
    Die Spinne auf Bernds Kopf hatte damit übrigens nichts zu tun; hierbei handelte es sich um eine Wette zweier nicht näher genannter Akteure, die sich uneinig waren, ob man diesen Effekt überhaupt wahrnehmen könne, wenn er mit offen wallender Mähne auftreten würde. Daher musste er am zweiten Abend tatsächlich die Haare bändigen.
  • Das Ende einer Show kann man ja bekanntlich am Besten anzeigen, indem der Vorhang sich schließt. Ohne diesen optischen Verstärker mussten wir es eben dann sagen und einfach abtreten.

Wäre es doch Cognac gewesen

Es ist ein gut gehütetes Geheimnis, warum Hastenraths Will gefahrlos einen vollen Cognac-Schwenker leeren und zusätzlich noch einen strammen Schluck aus der Pulle nehmen kann. 2016-11-01-beets-meets-hastenraths-will-cognacIm Überschwang der Gefühle und aufgrund der Dramatik bei seiner zweiten Gesangsdarbietung „Du Schöner Mijnweg“ konnte er nicht verhindern, dass ein Teil des Inhalts den Luftweg durch die Aula wesentlich interessanter fand als ein sicheres Ende im Bauch des scharismatischen Gesangs-Schamäleons.

Das Wichtigste: Es wurde niemand verletzt und es gab keine bleibenden Schäden. Außer Klebstoff.

 

Wie in jedem Jahr zog der Duft der angelieferten Pizza aus den Kulissen über die Bühne ins Publikum und ließ so manchen Magen verräterisch knurren. Wir haben beide Abende sehr genossen.

„beets meets friends 2016“ in der Presse

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Hier ist der Link zum Bericht mit Bild in der Rheinischen Post, beides von Renate Resch-Rüffer. Zu sehen auch ohne Bezahl-Abo. Vielen Dank!

http://m.rp-online.de/nrw/staedte/hueckelhoven/freunde-auf-der-buehne-treffen-mit-gesang-und-einer-prise-humor-aid-1.6369583